Mittwoch, 20. Oktober 2010

Neues Jahrbuch "Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2009"

Ellwangen (archaeologie-welt) - In diesen Tagen neu erschienen ist das Jahrbuch "Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2009", das vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart in Verbindung mit den Fachreferaten für Denkmalpflege in den Regierungspräsidien, dem Archäologischen Landesmuseum, der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern und dem Förderkreis Archäologie in Baden herausgegeben wird. Der Band enthält Berichte zu allen wichtigen Ausgrabungen des vergangenen Jahres.

Im Ostalbkreis werden Forschungen zum keltischen Fürstensitz auf dem Ipf bei Bopfingen (historisch-geographische Untersuchungen zur Frage der Nutzung der umliegenden Eisenerze und der Fernwege sowie zur Entstehungsgeschichte der Ackerterrassen des Berges), in Riesbürg-Goldburghausen (hallstattzeitlicher Grabhügel und Rechteckhof), in Lauchheim (Forschungsprojekt „Lauchheim“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit innovativen Ansätzen bei der Auswertung der zahllosen Funde aus den alamannischen Ausgrabungen von 1986 bis 2005) sowie in Schwäbisch Gmünd (Skelettfunde vom „Remswasen“ - Hinrichtungsopfer des 18. Jahrhunderts) beschrieben. Ferner wird das 2008 neu eingerichtete Limesinformationszentrum Baden-Württemberg in Aalen und dessen „Site Management am Welterbe“ vorgestellt. Auf die Archäologie der Alamannen entfallen sechs der 76 Beiträge.

Das 312-seitige, erstmals gebundene Jahrbuch mit 230 Fotos, Plänen und Zeichnungen ist im Konrad Theiss Verlag erschienen und kann ab sofort zum Preis von 21,90 Euro im Alamannenmuseum erworben werden. Nähere Informationen sind beim Museum unter Tel. 07961/969747 oder im Internet unter http://www.alamannenmuseum-ellwangen.de erhältlich.